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Behandlungsvorbereitung und Simulation
Die Vorbereitung vor der Behandlung besteht aus zwei Teilen: der Vorbereitung vor der Simulation und der Simulation. In der Vorbereitungsphase vor der Simulation werden bei Bedarf individuell angepasste thermoplastische Kopf-Hals-Masken, die der Patientin bzw. dem Patienten ein Stillhalten während der Behandlung ermöglichen, sowie spezielle Lagerungshilfen angefertigt, die die Körperform der Patientin bzw. des Patienten annehmen. Wenn erforderlich, werden am Computertomografen Schnittbilder zur Behandlungsplanung angefertigt. Da bei diesem Vorgang auch Hilfsvorrichtungen wie die Maske und die Behandlungsliege verwendet werden, die die Patientin bzw. der Patient während der Strahlentherapie nutzt, muss diese Untersuchung im Computertomografen unseres Krankenhauses unter Aufsicht unserer Ärzte oder Techniker durchgeführt werden. Anhand der in den Behandlungsplanungsrechner unserer Abteilung übertragenen Computertomografiedaten der Patientin bzw. des Patienten wird die bestmögliche Planung erstellt.
Da diese Vorgänge einige Zeit in Anspruch nehmen, wird der Patientin bzw. dem Patienten für die Simulation ein Termin am selben Tag oder einige Tage später gegeben.
Die Simulation ist das Verfahren, bei dem unter den Bedingungen der Behandlungsgeräte die zu bestrahlenden Felder festgelegt werden. Die zur Simulation kommende Patientin bzw. der Patient wird von den Technikern empfangen, und nach den notwendigen Erläuterungen wird die Simulation unter Aufsicht unserer Ärzte durchgeführt. Während der Simulation ist es wichtig, dass sich die Patientin bzw. der Patient nicht bewegt. Zu Beginn kann bei unseren kleinen Patientinnen und Patienten unter besonderen Vorkehrungen (mit einer Bleischürze) die Anwesenheit der Eltern ermöglicht werden. Nachdem die Patientin bzw. der Patient auf den Behandlungstisch gelegt wurde, werden mit geeigneten Techniken die Behandlungsfelder festgelegt. Nach dem Eingriff werden an den zu behandelnden Körperstellen mit speziellen Stiften oder Markierungsbändern besondere Markierungen angebracht. Danach ist es wichtig, diese Markierungen bis zur Behandlung und während der Behandlung zu erhalten. Die Patientinnen und Patienten können sich problemlos waschen; damit sich die Markierungen jedoch nicht lösen und die Haut in den Behandlungsfeldern nicht gereizt wird, wird empfohlen, diese Bereiche mit lauwarmem Wasser zu waschen und keinen Schwamm oder Peelinghandschuh zu verwenden.