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Knochenmarkpunktion
Zur Diagnose bestimmter Erkrankungen, allen voran der Identifizierung erblicher Erkrankungen, die auch das Knochenmark betreffen (Speicherkrankheiten), kann es erforderlich sein, eine Probe aus dem Knochenmark zu entnehmen. Diese Probenentnahme erfolgt mit einer speziellen Nadel aus dem Beckenknochen des Patienten. Der Eingriff ähnelt einer Spritze in den Gesäßmuskel und verursacht dem Patienten keine größeren Beschwerden. Entgegen manchen falschen Annahmen in der Bevölkerung hat er keinerlei schädliche Wirkung auf das Kind. Entnommen wird lediglich eine Knochenmarkprobe von etwa 1 ml, die Blut ähnelt. Vor dem Eingriff muss die Familie keine zusätzlichen Vorbereitungen treffen; während des Eingriffs wird die Stelle der Probenentnahme betäubt. Bei Bedarf erhält der Patient vor dem Eingriff auch ein Beruhigungsmittel. Nach dem Eingriff setzt der Patient seinen Alltag fort.