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Angebotene Leistungen

Einheit für Verhaltensneurologie

Das wichtigste Interessengebiet der Verhaltensneurologie ist die im Volksmund als „Verblödung“ bezeichnete, medizinisch als Demenz bezeichnete Erkrankung. Diese Erkrankung, die meist im höheren Alter mit Anzeichen wie Vergesslichkeit, Verhaltensstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Halluzinationen, nachlassender Körperpflege und Hygiene sowie abnehmendem Interesse an der Umgebung beginnt, ist im Volksmund auch als „Alzheimer-Krankheit“ bekannt. Man sollte nicht vergessen: Nicht jede auftretende Vergesslichkeit ist eine Demenz, und nicht jede Demenz bedeutet Alzheimer. Aus vielen Gründen wie Stress, Müdigkeit und Depression können bei Menschen Beschwerden wie das Vergessen von Namen, Adressen und Nummern auftreten. Diese Zustände sind in der Regel von kurzer Dauer, und die Vergesslichkeit bessert sich von selbst, nachdem die zugrunde liegende Ursache behoben ist. Wenn die auftretenden Vergesslichkeitsbeschwerden jedoch das tägliche Leben und das Berufsleben der Person beeinträchtigen oder zunehmen, muss unbedingt eine Neurologin bzw. ein Neurologe aufgesucht werden. Zu klären, ob die auftretenden Beschwerden eine Demenz sind, und im Falle einer Demenz die Behandlung zu planen, gehört zum Interessengebiet der „Verhaltensneurologie“.