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Einheit für Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen
Was ist Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, das aus Gehirn und Rückenmark besteht. Diese Erkrankung entsteht durch die Schädigung des „Myelin“ genannten Gewebes, das die Nerven umgibt und als Hülle dient. Obwohl die Ursache der Erkrankung nicht bekannt ist, wird angenommen, dass das Immunsystem des Körpers beim Entstehen dieses Krankheitsbildes eine Rolle spielt.
Was sind die Symptome?
Die Symptome sind je nach betroffener Stelle im Nervensystem unterschiedlich und können daher bei jedem anders sein. Zu den wichtigsten Symptomen gehören Schwäche, Kribbeln, Gleichgewichtsprobleme, Sehstörungen, Sprechstörungen und Kraftlosigkeit.
Wie sollten Behandlung und Verlaufskontrolle aussehen?
Obwohl es keine bekannte Heilung der Erkrankung gibt, stehen neue Therapien zur Verfügung, die Häufigkeit oder Schwere der Schübe verringern und die Zunahme der Behinderung verlangsamen. Zusätzlich zu diesen Therapien gibt es verschiedene Behandlungen zur Besserung der Beschwerden der Patienten (zum Beispiel Muskelsteifigkeit, Erschöpfung, Blasen- und Darmprobleme, Schmerzen). Zusammen mit all diesen Therapien erfordert die Rehabilitation der Patientin bzw. des Patienten ein auf Multiple Sklerose spezialisiertes Team. Die Einheit für Multiple Sklerose, die im Institut für Neurologie der Erwachsenenklinik der Universität Hacettepe tätig ist, verfügt über ein erfahrenes Team für die Diagnosestellung dieser Erkrankung, die regelmäßige Verlaufskontrolle der Patienten und die Anpassung ihrer Behandlung.