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Vorbereitung auf die Transplantation und Nachsorge nach der Transplantation
Eine Nierentransplantation kann von einem lebenden oder einem verstorbenen Spender erfolgen. Dafür werden Empfänger und Spender ausführlich untersucht und die erforderlichen Tests durchgeführt. Patienten, die im Hämodialysezentrum unseres Krankenhauses dialysiert werden und bei denen keine medizinischen Gründe gegen eine Nierentransplantation sprechen, werden in regelmäßigen Abständen untersucht und in die Warteliste für eine Nierentransplantation aufgenommen. Darüber hinaus werden diese Leistungen auf Wunsch auch Patienten angeboten, die in anderen Zentren dialysiert werden.
Auch die Untersuchung von Patienten, deren Verwandte ersten Grades (wie Mutter, Vater, Geschwister) eine Niere spenden möchten, erfolgt in unserer Poliklinik. Lebendspender müssen dieselbe Blutgruppe haben und dürfen keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme, allen voran Bluthochdruck und Diabetes, haben, die einer Spende entgegenstehen. Bei diesen Patienten werden nach den grundlegenden diagnostischen Tests eine Gewebetypisierung und eine bildgebende Darstellung der Nierengefäße mittels Tomographie durchgeführt. Geeignete Empfänger und Spender werden im Transplantationsrat besprochen, anschließend wird die Nierentransplantation von der Abteilung für Urologie durchgeführt. Nach der Transplantation müssen Sie etwa 10 bis 14 Tage im Krankenhaus bleiben. Damit der Körper das eingesetzte Organ nicht abstößt, müssen Sie verschiedene Medikamente einnehmen. Nach der Transplantation werden unsere Patienten in der Poliklinik in regelmäßigen Abständen nachbetreut.