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Zuckerbelastungstests
Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche wird für den Schwangerschaftsdiabetes (Zuckerkrankheit) ein Zuckerbelastungstest mit 50 Gramm durchgeführt. Den Zeitpunkt dieses Tests teilt Ihnen Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt während der Polikliniknachsorge mit. Bei Patientinnen mit auffälligem 50-Gramm-Zuckertest und bei Patientinnen mit den folgenden Risikofaktoren wird ein Zuckerbelastungstest mit 100 Gramm durchgeführt. Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes sind:
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Übergewicht
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Diabetes in der Familie
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Alter über 30 Jahre
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Diabetes in einer früheren Schwangerschaft
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Frühere Geburt eines großen Kindes
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Frühere ungünstige Schwangerschaftsverläufe
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Mehrlingsschwangerschaft
Liegen diese Risikofaktoren vor, wird der 100-Gramm-Zuckerbelastungstest bereits bei der ersten Vorstellung durchgeführt, ohne die 24.-28. Schwangerschaftswoche abzuwarten. Fällt er normal aus, wird dieser Test zwischen der 24. und 28. Woche wiederholt.
Was Sie wissen müssen, wenn Sie zum Zuckerbelastungstest kommen
Bei Zuckerbelastungstests wird die Patientin gebeten, ein stark zuckerhaltiges Wasser zu trinken. Um das Trinken dieses Wassers zu erleichtern, wird empfohlen, eine Zitrone mitzubringen.
50-Gramm-Zuckerbelastungstest: Die Patientin muss nicht nüchtern sein. Ein leichtes Frühstück genügt. 1 Stunde nach dem Trinken des Zuckerwassers wird Blut abgenommen.
100-Gramm-Zuckerbelastungstest: Die Patientin muss nüchtern, ohne Frühstück, kommen. Zuerst wird der Nüchternblutzucker gemessen, nach dem Trinken des Zuckerwassers wird in Abständen von jeweils einer Stunde noch 3-mal Blut abgenommen.