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Screening-Tests auf Down-Syndrom
Das Down-Syndrom (Mongolismus) ist eine wichtige Chromosomenerkrankung, die in der Bevölkerung bei etwa einer von 600-700 Geburten auftritt und mit geistiger Behinderung und verschiedenen Fehlbildungen einhergehen kann. Daher sollten alle Schwangeren auf das Down-Syndrom untersucht werden. Dieses Screening erfolgt auf zwei Arten:
• Doppeltest und sonographische Nackentransparenzmessung des Fetus zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche
• Tripeltest zwischen der 16. und 18. Schwangerschaftswoche
Welche Tests für Sie geeignet sind, teilt Ihnen die Ärztin bzw. der Arzt mit, die bzw. der Ihre Schwangerschaft betreut. Wird beim Doppeltest ein hohes Risiko festgestellt, wird als weitere Untersuchung eine Chorionzottenbiopsie empfohlen, wird beim Tripeltest ein hohes Risiko festgestellt, wird als weitere Untersuchung eine Amniozentese empfohlen.
Was Sie über den Doppeltest und die sonographische Nackentransparenzmessung wissen müssen
Am selben Tag wird Blut abgenommen und im Ultraschall die Nackentransparenz des Fetus gemessen. Zur Blutabnahme müssen Sie nicht nüchtern kommen.
Was Sie wissen müssen, wenn Sie zum Tripeltest kommen
Für den Tripeltest genügt eine Blutabnahme. Sie müssen nicht nüchtern sein. Wenn Sie zum Tripeltest kommen, müssen Sie sich über das Datum Ihrer letzten Periode, also die genaue Dauer der Schwangerschaft, sicher sein. Falls Sie diesbezüglich Zweifel haben, teilen Sie dies Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt unbedingt mit, da zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung erforderlich sein kann.