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UNIVERSITÄTSKLINIKENHACETTEPE

Die Hysteroskopie ist wie die Laparoskopie ein Verfahren, bei dem jedoch mit dünneren Kamerasystemen der Gebärmutterhals, das Innere des Uterus (der „Gebärmutter“) und die Eileitermündungen untersucht werden. Zählt man den ersten Tag der Regelblutung als Tag 1, ist der Zeitraum zwischen dem 6. und 12. Tag für die Hysteroskopie geeignet. Bei den unter dem Begriff Office-Hysteroskopie durchgeführten Eingriffen werden vorab keine Maßnahmen wie vaginale Reinigung, Spekulum und Tenakulum angewendet, die Ihnen während des Eingriffs unangenehm wären und Schmerzen verursachen könnten. In nahezu 95 % der Fälle sind weder eine Sedierung noch eine Vollnarkose erforderlich. Falls Sie während des Eingriffs jedoch Schmerzen haben, kann jederzeit eine Anästhesie erfolgen. Deshalb ist es besser, auch hier ab 24:00 Uhr nüchtern und ohne Wasser zu trinken zu kommen. Im Rahmen der Office-Hysteroskopie können Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen sowie Erkrankungen des Gebärmutterkanals und der Gebärmutterschleimhaut gleichzeitig diagnostiziert und behandelt werden.

Was Sie zur Hysteroskopie wissen sollten

Da die Hysteroskopie in der Regel in lokaler Betäubung durchgeführt wird, müssen Sie nicht unbedingt nüchtern sein. Sofern Ihr Arzt nichts anderes sagt, melden Sie sich zur vereinbarten Zeit im Sekretariat des Operationssaals der Abteilung 81 und warten dann im Wartebereich. Während der Hysteroskopie dürfen Sie keine Regelblutung haben. Wenn es hierbei einen Konflikt gibt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.